KolpingAkademie - Fernlehrgänge mit integrierten Workshops
Heilbronn, Werl, Würzburg - Kolping startet ab Herbst 2009 in den Regionen Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern fünf neue Fernlehrgänge: Controlling, Kaufmännisches Grundwissen, Social Management, Ernährungsberater/-in und Praktische Altenbetreuung.
Das wesentliche Merkmal der Fernlehrgänge der Kolping-Akadmie ist der persönliche Bezug zu den Teilnehmern. Lehrbrief, Workshop und Online-Forum bilden eine Einheit. Die Workshops sind schon im Konzept integriert und brauchen nicht extra gebucht zu werden. Die Zusammenkünfte dienen der Motivation der Teilnehmer und initiieren deren gegenseitige Unterstützung. Im Workshop werden auch inhaltliche Unklarheiten beseitigt und gezielte Fragen der Teilnehmer beantwortet. Das Lernen in einer Gruppe schafft Gemeinschaft und Sicherheit.
Die Lehrgänge beginnen mit einer Kick-off-Veranstaltung in den Kolping-Bildungszentren. Bei diesem ersten Workshop lernen sich die Teilnehmer/-innen kennen und erhalten die ersten Lehrbriefe sowie Hinweise zum Fernlernen: Es bildet sich die Lerngruppe. Im Forum des Online-Campus kann man sich fachbezogen auch mit Teilnehmern desselben Kurses an einem anderen Standort austauschen.
Gedacht sind die Fernlehrgänge der Kolping-Akademie vor allem für den ländlichen und kleinstädtischen Raum, wo Weiterbildungswillige weite Anfahrtswege haben und nach flexiblen Lernmöglichkeiten suchen.
Die Fernlehrgänge der Kolping-Akademie sind bei der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) in Köln zugelassen.
Weitere Infos unter ( http://www.kolping-akademie.de/).
Erfolg versprechende Kooperation zwischen Hochschule und Kolping
Im Herbst 2009 startete der berufsgebleitende Zertifikatskurs "Sozialpädagogische Kompetenz für Ausbilder in gewerblichen und kaufmännischen Berufen ". Der Kurs ist einer Kooperation zwischen dem Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW) der Hochschule Regensburg und dem Kolping-Bildungswerk in der Diözese Regensburg e. V. zu verdanken, die ihn gemeinsam konzipiert haben. Die wissenschaftliche Leitung hat die Fachvertretung Erwachsenenbildung/Weiterbildung der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule inne.
Angesprochen sind Fachkräfte (MeisterInnen, TechnikerInnen, AkademikerInnen aus dem nichtpädagogischen Bereich), die in Einrichtungen der Benachteiligtenförderung und Jugendsozialarbeit junge Menschen ausbilden. Ihnen ist gemeinsam, dass sie laufend mit der vielschichtigen Problematik von Jugendlichen konfrontiert werden, sie also unterständigem Handlungs- und Entscheidungsdruck stehen. "Erfahrungswissen allein reicht heute nicht; damit werden auch die Anforderungen an die Ausbilder immer größer." Mit dieser Einschätzung waren sich Prof. Dr. Josef Eckstein, Präsident der Hochschule, und Staatssekretär Markus Sackmann bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages einig. Vielmehr gehe es darum, sich sozialpädagogisches Rüstzeug anzueignen, um nachhaltig und professionell wirken zu können.
Der Zertifikatskurs bietet eine gute Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis. In sieben aufeinander aufbauenden Lehrmodulen erfährt man, wie man interaktive Situationen sicher einschätzt, die Stärken und Ressourcen von Jugendlichen erkennt und diese zielgerichtet fördert. Wichtig ist dabei auch, die eigene Arbeit zu dokumentieren und zu evaluieren. Schlüpfen die TeilnehmerInnen nach dem jeweiligen Lehrmodul wieder in ihre Rolle als AusbilderInnen, können sie die neu gewonnenen Fach-, Methoden-, Sozial- und personellen Kompetenzen in der täglichen Arbeit mit den Jugendlichen unmittelbar umsetzen.
Der Kurs schließt mit einem Zertifikat des ZWW. Für erfolgreich absolvierte Module werden Credit Points (CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS) vergeben, insgesamt zehn CP.
TeilnehmerInnen können sich diese CP bei einer späteren akademischen Weiterbildung - beispielsweise einem Masterstudiengang - anrechnen lassen.

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